Fragen und Antworten zu den Früherkennungszentren

Wer erfüllt die Kriterien für eine Abklärung im Früherkennungszentrum?

Personen im Alter zwischen 13 und 35 Jahren, die erste Anzeichen gemäss der Checkliste aufweisen.

 

Erste Anzeichen, was kann ich tun?

Die meisten Betroffenen, welche erste Symptome einer Erkrankung aufweisen, haben Angst als „psychisch krank“ abgestempelt zu werden und suchen keine Hilfe auf. Falls Sie oder jemand den Sie kennen, erste Anzeichen aufweist, ist es wichtig so rasch wie möglich eine Fachperson aufzusuchen. Ein frühes Erkennen der Erkrankung kann den Verlauf aufhalten und zu einer besseren Genesung beitragen.

 

Was kann ich als Angehöriger machen?

Angehörigen fallen Veränderungen meist sehr früh auf. Wenn Sie diese Veränderungen über einen längeren Zeitraum beobachten, insbesondere einen vermehrten sozialen Rückzug, eine depressive Stimmungslage, erhöhtes Misstrauen, vermehrte Anspannung und Reizbarkeit, sowie Konzentrations-, Lern- und Gedächtnisschwierigkeiten, empfehlen wir Ihnen Kontakt mit unserem Früherkennungszentrum aufzunehmen. Motivieren und unterstützen Sie auch Ihren Angehörigen, sich professionelle Hilfe zu holen.


Was passiert nach dem Anruf bei uns?

Zuerst wird in einem Telefongespräch abgeklärt, ob die Voraussetzungen für die Abklärung gegeben sind. Bei einem weiteren Interview werden spezifische Fragen zu verschiedenen Lebensbereichen gestellt und abgeklärt, ob ein erhöhtes Risiko für eine psychotische Erkrankung oder eine Bipolare Störung vorliegt. Ist dies der Fall, werden anhand neuster Untersuchungsmethoden weitere Abklärungen vorgenommen. Selbstverständlich bieten wir bei Bedarf auch Unterstützung und Behandlung für eine rasche Genesung.

 

Werden Medikamente eingesetzt?

Neue Medikamente verbessern das Denken und können den weiteren Verlauf einer Erkrankung aufhalten. Ob eine medikamentöse Therapie sinnvoll ist, wird jedoch im Einzelfall mit dem Arzt besprochen.